“Jagd auf Rüstungsbetriebe” – Ukraine meldet 158 russische Luftangriffe an einem Tag

Keine Chance für "Wunderwaffen" und "Rheinmetall" – Interessantes aus dem Gerassimow-Bericht

Analyse Keine Chance für “Wunderwaffen” und “Rheinmetall” – Interessantes aus dem Gerassimow-Bericht

In Charkow wurden 20 Treffer gemeldet. Nach Berichten des ukrainischen Telegramkanals Politik des Landes handelte es sich um 

“Nach vorläufigen Ergebnissen hat der Feind in dieser Nacht 158 Luftangriffsmittel gegen die Ukraine eingesetzt: Raketen verschiedener Typen und Kampfdrohnen. Durch Kräfte und Mittel der Luftwaffe, in Zusammenarbeit mit Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte zerstört: 27 Schlag “Shahed-136/131 (Kampfdrohne “Geran” – Anm. der Red.)”, 87 Marschflugkörper X-101/X-555/X-55″, – schrieb er auf Telegram. 

Laut Saluschny habe zunächst traditionell Geran-Drohnen aus der nördlichen und südöstlichen Richtung geschickt, um sich dann in Richtung Westen zu bewegen. Insgesamt würden 36 Angriffsdrohnen vom Typ Shahed-136/131 registriert. Insgesamt 18 Flugzeuge hätten ab sechs Uhr mindestens 90 luftgestützte Marschflugkörper X-101/X-555/X-55 abgefeuert. Auch meldete er Angriffe mit Luftabwehrraketen S-300/S-400 und ballistischen Iskander-M-Raketen, fünf Hyperschallraketen Kh-47M2 Kinshal seien aus der Region Astrachan abfeuert worden.

Keine Munition mehr – Schlechte Nachrichten für die Ukraine aus Brüssel

“Jagd auf Rüstungsbetriebe” nannte  das ukrainische Nachrichtenportal “Strana” den massiven russischen Schlag. Dies sei vorhersehbare russische Strategie angesichts der Tatsache, dass die Ukraine ihre Absicht bekundet hat, die militärische Produktion auf ihrem Territorium auszubauen und die Produktion von Drohnen und Munition sowie die Reparaturkapazität für gepanzerte Fahrzeuge zu erhöhen. Dies sei jedoch nicht der massivste Schlag Russlands bislang gewesen, so wurden im Oktober mehr als 200 Angriffe an einem Tag gemeldet. Damals galten die Schläge jedoch hauptsächlich ukrainischer Energie-Infrastruktur. 

In Zusammenhang mit den Angriffen meldete die ukrainische Polizei mehr als 20 Tote und über 80 Verletzte, die Such- und Rettungsarbeiten dauern noch an. Nach Meinung einiger russischer Militärbeobachter handelte es sich um eine Vergeltungsaktion Russlands für die Zerstörung eines russischen Kriegsschiffes mit einer Storm-Shadow-Rakete im Krim-Hafen Feodossija am 26. Dezember.

Das russische Verteidigungsministerium ist sehr spärlich mit seinen Kommentaren und bewertet auch diese Luftangriffe als eine routinierte Aktion zum Zweck der Ausschaltung des ukrainischen Militärpotenzials. Das russische Verteidigungsministerium meldete im Zeitraum vom 23. bis 29. Dezember 50 Gruppen- und einen Massivschlag mit Hochpräzisionswaffen und Angriffsdrohnen auf Objekte der Militärindustrie, Flughäfen, Munitionslager und Versammlungsorte des ukrainischen Militärs. 

Quelle

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