Harte Strafen für ein Gedicht? Wie deutsche Medien ihren Lesern das Wichtigste vorenthalten

Harte Strafen für ein Gedicht? Wie deutsche Medien ihren Lesern das Wichtigste vorenthalten

Quelle: Sputnik © Kirill Kalinnikow, RIA NowostiDas Twerskoi-Bezirksgericht in

Von Alexej Danckwardt 

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Da lesen wir zum Beispiel im Ukraine-Liveblog der (und wortgleich in der WeltKronen Zeitung): 

Wir holen es nach, bitte schön: 

“Zögere nicht”,

wendet sich der “Poet” an den “prorussischen Aufständischen” im leidgeprüften Donbass,

“Töte mich, du Bastard!
Du willst es so sehr.

Während du für den Donbass gekämpft hast,
habe ich deine Töchter gefickt,
und habe deinem dreijährigen Sohn Drogen verkauft.”

Was ist das, wenn nicht eine widerliche Hassstiftung in einer Zeit, in der um sein Überleben und auch darum kämpft, angesichts realer, schlimmer Verbrechen ukrainischer Nationalisten im Donbass und neuerdings auch im russischen Kernland bei Sinnen zu bleiben, nicht zum Opfer des Hasses zu werden und selbst nicht von Hass zerfressen zu werden? 

Das gesamte Gedicht, wenn man es so nennen will (es enthält keinen einzigen Reim, der nicht auf beiden Beinen hinkt), ist widerlich und abscheulich. Doch das darf der deutsche Leser natürlich nicht erfahren, denn sonst würde er sich ja eine eigene bilden. 

Quelle

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