Fake News im ZDF: Spiegel-Redakteurin blamiert sich im Disput mit AfD-Chef Chrupalla

Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Jürgen HeinrichDie stellvertretende Spiegel-Chefredakteurin Melanie Amann ist Dauergast in den Polit-Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen (Archivbild, 9. November 2023)
ZDF bei Maybrit Illner diskutiert. Zu Gast war auch AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla, der vom CDU-Politiker Armin Laschet und der stellvertretenden Spiegel-Chefredakteurin Melanie Amann regelrecht in die Mangel genommen wurde.
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Spiegel-Chefredakteurin herumgesprochen haben.
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Ebenso bemerkenswert ist, dass in den zahlreichen Medienberichten Amanns Lüge über von der Leyen keine Erwähnung findet, auch nicht beim Spiegel. Eine Ausnahme bildet die Berliner Zeitung, die darauf hinwies, dass Amann, “die Chrupalla besonders scharf angriff und sich an diesem Abend ausgesprochen kampfeslustig zeigte”, schlichtweg die Unwahrheit sagte.
Doch durchgekommen ist die Journalistin mit dieser Lüge letztlich nicht, denn selbst der nachträgliche Faktencheck der Illner-Sendung kam nicht umhin, die Tatsache der staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen die Kommissionspräsidentin anzuerkennen. Kleinlaut ruderte Amann daraufhin zurück und schrieb in einem X-Post:
“Tatsächlich war das ein bedauerlicher Fehler von mir: Es gibt staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen Ursula von der Leyen wegen der Praxis der Impfstoff-Beschaffung.”
Tatsächlich war das ein bedauerlicher Fehler von mir: Es gibt staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen Ursula @vonderleyen wegen der Praxis der Impfstoff-Beschaffung. Das steht so im Faktencheck zur Sendung Maybrit #Illner – und wurde auch von @derspiegel ausführlich berichtet. https://t.co/nHischX6zR
— Melanie Amann (@MelAmann) April 26, 2024
Amann, die es bei Bedarf mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, ist übrigens Autorin des Buches “Angst für Deutschland. Die Wahrheit über die AfD”.